Dienstag, 21. April 2015

Der Richter und Sein Henker

"Also. Du bist der Richter, und ich bin der Henker." oder so ähnlich. Tolle Katharsis, oder? Ich scherze nur. Ich hoffe, dass ich diesen Zitat richtig geschrieben habe. Ich habe keine Lust, das Buch wieder zu lesen. Einmal war genug!

Der Richter und Sein Henker war ein vielmehr dröger Kriminalroman, dessen die Ende ein bisschen klug war. Es war dagegen zu spät angekommen. Ich hatte schon das Interesse verloren. Vielleicht bin ich ein Literatursnob geworden, weil ich soviel für meinen Hauptfach lesen muss. Beziehungsweise bin ich kein Liebhaber von dieser Genre. Es gibt aber ein paar Problemen mit dem Text, und mit Verlaub werde ich kurz darüber erklären.

Zuerst (spreche ich hier vielleicht wie ein echter Deutscher): die Schweizer sind sosososososososososo träge. Mein Gott! Kein Wunder dann, dass Lutz von den amerikanischen Polizisten so besessen war. Die Gletscher laufen schneller als die Polizei in der Schweiz! Was war es, eine ganze Woche, in der versuchtet Bärlach mit Gastmann zu sprechen? Was für eine Zeitvergeudung! Ist es nicht möglich, dass er früher diese Fall zu stellen können hätte?

Zudem, und was noch wichtiger ist, Dürrenmatt lasst uns so wenige Einblick in der Intrige der Geschichte. Was interessieren uns am meistens, ist weder die Schnapps, dass Bärlach so oft trinkt, noch die Charcuterie, die von alle im Lauf des Romans gegessen worden ist, aber offensichtlich der Kampf zwischen Bärach und Gastmann. Und wir wissen so wenig darüber! In nur einen Kapitel haben wir herausgefunden ein bisschen davon, was in der Türkei passieren ist, aber das war's! Was für ein nette, kleine Ablenkung! Ich hoffe, es gibt etwas noch interessanter in Dürrenmatts Lebenswerk.

Sonntag, 12. April 2015

Dumbledore und Tom Riddle


Das ist ja ein bisschen klischeehaft, aber das erste Bild von einem Held und seinen Erzfeind, dem ich gedenken könnte, war Dumbledore und Tom Riddle, auch bekannt als "Voldemort."

Also bitte machen Sie nicht lustig über mich! Diese ist ein gutes Beispiel, wenn man auf eine tiefere Analyse von Harry Potter vorbereitet ist.

Voldemort verübt seine Verbrechen weil er wortwörtlich zu Tode die Zauberwelt gelangweilt ist. Das glaube ich. Er will nicht sterben-- ein Wunsch, der soll einfach in einer Zauberwelt zu erfüllen. Er kann aber nicht auch existieren in einer Welt, in der man schreibt noch mit Federkielen und fast jeder arbeitet für eine ratlose Bürokratie. Er suche daher Weltherrschaft.

Dumbledore ist nicht einverstanden mit Voldemorts Idee davon, dass die Leute für immer leben sollen. Das ist nur ein kleiner Unterschied zwischen diese zwei großartige und kluge Zaubern. Was aber machte ihn verärgert, ist dass Voldemort glaubt, dass er jede Gewalt den anderen Leuten antun könnte. Also er hat einen Plan mit Harry Potter und eine Prophezeiung ausgedacht, dass Tom Riddle durch seine eigene Arroganz sterben würde. Und er hat das geschafft. Ende.

Mittwoch, 8. April 2015

Der Richter und Sein Henker



Was? Sie haben ein Hund getötet? Ist das ein Witz? Was für ein Polizist hat nötig, ein Hund zu umbringen? Das ist ja lächerlich, oder?

Nun hasse ich wirklich "Den Richter und Seinen Henker." Ein langweiliger Kriminalroman kann ich dulden, aber Tierquälerei werde ich das nicht!

Als ich nachdenke, glaube ich dass ich Tiere gegenüber Menschen vorziehe. Zumindest in Literatur. Zumindest heute. Die meistens Figuren sind alles Klischees. Wir haben Clint Eastwood für einen Polizeikommissar und Inspektor Clouseau für unseren Dorfpolizist. Die Tiere nicht so! Wir wissen so wenig darüber, wer sie sind und was sie möchten.

Wer war aber diesen Hund? Es könnte sein, dass er jemandes Vater war! Die Arme Welpen! Vielleicht schreibt er Dichtung in seinen Freizeit, oder Philosophie? Wer weiß? Nun muss er schweigen. Der Welt hat einen große Denker verloren.